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Salzburger Jagdmusik
Als die Menschen lernten gemeinsam zu jagen, haben sie eine Möglichkeit zur Verständigung über größere Entfernung gesucht. Mit verschiedenen lautverstärkenden Hilfen wurden Jäger und Treiber verständigt. So ist man auf das akustisch wertvolle Tierhorn gekommen und hat dies weiterentwickelt. Heute wird das Horn aus Metall verwendet. Besonders im 17. Jahrhundert war in Frankreich die Jagdmusik sehr populär und östereichische Adelige brachten das Parforcehorn, das heute noch in Gebrauch steht zu uns.
Bei der Jagdausübung kommt das kleinere Fürst Pless Horn zur Verwendung. Auf einem Fürst-Pleß-Horn kann man folgende Töne, sogenannte Naturtöne, blasen: c1-g1-c2-e2-g2-a2-c3; der sechste Ton ist eigentlich ein zu tiefes "b", aus harmonischen Gründen wird aber dieser Ton beim Fürst-Pleß-Horn als "a" notiert.
Ziel unserer JHBG "Salzburger Jagdmusik" war es und ist es heute noch, das jagdliche Brauchtum aufrecht zu erhalten und als Bindeglied zwischen Jägern und nichtjagender Bevölkerung zu fungíeren; aber neben der "Pflicht" auch die "Geselligkeit" nicht zu vernachlässigen. 1990 trennte sich eine Gruppe von Idealisten - unter Ihnen unser Ehrenobmann Leonhard Sturm (verstorben 1998) und Hornmeister Alfred Pfeiffenberger - vom Salzburger Jägerchor, und gründete am 25. April 1990 die JHBG "SALZBURGER JAGDMUSIK" mit Sitz in 5071 Wals-Siezenheim.
Wir sind eine gemischte JHBG, bestehend aus 6 Fürst-Pless- und 4 Parforcehörnern, die sich beim Landgasthof Allerberger in Siezenheim zur Probe treffen. Unsere JHBG spielt auf JHB-wettbewerben (z. B. 1998 St. Florian), Hubertusmessen, Treibjagden, Bezirksjägertagen, Geburtstagsständchen und auch auf Verabschiedungen.
Wer mehr von unserer JHBG hören will, kann sich eine CD oder MC "Heitere Geschichten rund um das Weidwerk" mit Gottfried Glechner erwerben. Die Tonaufnahme erfolgte 1994 in freier Natur in Vordersee ohne Schnitte.
Zahlreiche nationale und internationale Auftritte sowie Wettbewerbe zeichnen die Salzburger Jagdmusik aus.
Kontaktadresse:
Obmann Karl Körbler
Bachstrasse 18
A-5072 Siezenheim
Mobiltel.: 0043/699/10073933
RUPERTIKIRTAG 2005 bei der Salzburger Jägerschaft




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