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Herzlich Willkommen auf der Webseite des Trachtenvereines D'Rabenstoana - Golling! 

 

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Es war einmal....

 

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Im Jahr 2000 mit Golling im Hintergrund

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Vereinschronik

Auszug aus der Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum

Aus dem Vereinsleben

Im Frühjahr 1929 beschließt eine kleine Gruppe von Gollinger Burschen einen Schuhplattler-Verein zu gründen. Die Zusammenkunft findet schließlich im Gasthof Göllhof in Torren statt. Der Verein führt den Namen "Die lustigen Salzachtaler". Sinn und Zweck ist, Sitten und Bräuche, Volkstänze, Volkslieder und Jodler heimatlicher Art zur Aufführung zu bringen. Erster Obmann ist der Steinbrucharbeiter Franz Salzlehner, Kassier Kaspar Wind, als Vorplattler stellt sich Franz Salzner zur Verfügung und Musiker ist ein gewisser Bumpernelli (Ziehharmonika). Die Mitglieder bezahlen für jede Probe dem Vorplattler und dem Musiker je einen Schilling, die Tracht ist selbst zu besorgen. Jeden Samstagabend ist im Vereinslokal Göllhof von 20.00 bis 22.00 Uhr Probe. Da das Lokal jedoch etwas abseits liegt, übersiedelt der Verein bald zum "Hauslwirt" in die Ortsmitte. Die Begeisterung für den jungen Verein ist anfangs sehr groß, und die Mitgliederzahl steigt von Woche zu Woche, doch leider nicht lange. Im Lande herrscht Arbeitslosigkeit, und die Mitglieder haben Schwierigkeiten, den Schilling für Musiker und Vorplattler aufzubringen. Zu allem Überdruss verschwindet dann der Vorplattler auch noch mit der Vereinskasse bei Nacht und Nebel auf Nimmerwiedersehen. Die Mitglieder beginnen wieder abzubröckeln, so dass von 30 nur mehr fünf Aufrechte übrig bleiben. Doch diese fünf halten zusammen, und lassen nicht locker, den Verein über diese schwere Hürde zu bringen. Der Zufall will es, dass ein Eisenbahner aus Vorarlberg, Hans Lindner mit Namen, nach Golling verschlagen wird. Dieser Hans Lindner ist sowohl Musiker als auch Plattler, und übernimmt nun mit großem Eifer und Elan die Leitung des Vereins unter dem neuen Namen "D' Rabenstoana" Golling.Der neue Obmann führt nun jeden Dienstag und Freitag kostenlos eine Probe durch, und in kurzer Zeit wächst der Verein wieder auf eine ansehnliche Mitgliederzahl. Es wird hart und fleißig geprobt, so dass schon im Sommer 1930 öffentliche Vereinsabende abgehalten werden können. Der Verein hat bereits kleinere Einnahmen zu verzeichnen, und so geht es in bester Kameradschaft aufwärts. Ein Jahr später kommt dann der große Durchbruch und Erfolg sowie die Entschädigung für die Opfer, die jedes einzelne Mitglied zu bringen hat. Dr. Degener aus Berlin entdeckt Golling als beliebtes Reiseziel. Von 1931 bis 1933 bringt er den ganzen Sommer jede Woche einen Sonderzug voller Urlaubsgäste von Berlin nach Golling. Zu Ehren der Gäste hält der Verein drei Veranstaltungen in der Woche ab. Jeden Montag ist Begrüßungsabend, am Donnerstag großer Heimatabend und am Samstag findet der Abschiedsabend statt. Es werden ausnahmslos heimatliche Tänze, Gesänge und Jodler vorgeführt. Trotzdem der Saal im Gasthof "Schwarzer Adler" mit 300 Gästen vollgepfropft wird, ist er immer noch zu klein. Schließlich wird der Verein im Jahre 1933 nach Berlin eingeladen, um im Haus "Vaterland" sowie auf dem Wittenbergplatz zu tanzen. In allen Tageszeitungen ist damals in großen Lettern "GOLLING TANZT FÜR BERLIN" zu lesen. Die Vorführungen werden auch von den Wochenschauen gefilmt, so dass der junge Verein als auch unser schönes Golling weithin bekannt werden. Dies gibt allen Mitgliedern ungeheuren Auftrieb, und in den Folgejahren zählen "D' Rabenstoana" zur Spitze im Lande Salzburg. Auch einer Einladung ins Sudetenland wiurd Folge geleistet, wo die Heimattänze und -jodler großen Anklang finden.Durch den Ausbruch des Krieges wirde der Verein jäh auseinandergerissen, und so mancher Kamerad kommt nicht mehr zurück. Zum dritten Mal beginnt man schließlich, den Verein wieder aufzubauen und 1951 ist es endlich soweit. Durch den wieder auflebenden Fremdenverkehr in Golling geht es rasch bergauf. Im November 1951 startet der Verein eine Werbereise mit dem Bürgermeister von Golling nach Zürich. Über den dortigen Auftritt ein Originalbericht aus einer Züricher Tageszeitung :"Dann betraten die ,Rabenstoana' die Bühne. Ihr Erscheinen löste brausende Beifallsstürme aus. Noch mehr aber freute man sich ob den bis in alle Details ausgearbeiteten Volkstänzen und Reigen, die mit echt österreichischer Ungezwungenheit dargeboten wurden. Der ,Müllertanz' und die mit echten Beilen und Sägen aufrückenden ,Holzhackerbuam' können an Originalität und Ausführung kaum mehr Überboten werden. Selbstverständlich fehlten auch die klatschenden ,Schuhplattler' nicht, die Beifallsstürme hervorriefen."In den folgenden Jahren verbringen immer mehr Gäste aus Dänemark ihren Urlaub in Golling, so dass der Verein schließlich im Januar 1956 von einem dänischen Reisebüro nach Kopenhagen eingeladen wird. Drei Abende werden hier vor begeistertem Publikum in einem brechend vollem Saal gegeben. Als Abschluss wird noch dem Oberbürgermeister im Kopenhagener Rathaus eine Darbietung gebracht. Bei einem Abstecher nach Malmö werden auf der Fähre einige Lieder und Tänze zum besten gegeben, und die Leute sind so begeistert, dass bei der Ankunft in Kopenhagen niemand das Schiff verlassen will. Alle singen und jodeln in unserer Muttersprache. Ab 1956 ist wieder ein starker Aufwärtstrend zu verzeichnen, die Heimatabende im Gasthof "Schwarzer Adler" sind bestens besucht, und bis 1960 ist die Sommersaison für den Verein manchmal so stark, dass bis zu sieben Auftritte in der Woche auf dem Programm stehen. Dafür zeigt sich auch der Verkehrsverein Golling erkenntlich, indem er jedes Jahr im Herbst einen netten Ausflug für alle Beteiligten an den Heimatabenden organisiert. Der damalige Obmann, Sepp Ruschak, ist die treibende Kraft für die erste Vereinsfahne, und im Juli 1960 ist es schließlich soweit. Die Fahnenweihe wird gemeinsam mit dem um ein Jahr verspäteten 30jährigen Gründungsfest gefeiert. Fahnenpatinnen sind Barbara Rettenbacher und Maria Gruber, Fahnenmutter ist Frau Dr. Degener. Die Seele des Vereins ist jedoch sicherlich die Gattin des damaligen Obmannes, Luise Ruschak, die leider viel zu früh verstirbt. Ab 1965 begint der Verein wieder zu zerbröckeln und macht abermals ein Tief durch, so dass zur Bestreitung der Heimatabende sogar Aushilfskräfte von anderen Vereinen benötigt werden. Ab 1970 versucht der frühere Obmann Sepp Ruschak abermals sein Glück, jedoch mit wechselhaftem Erfolg, bis sich im Oktober 1972 ein paar wackere Männer auf der Unterjochalm entschließen, den Gollinger Heimat und Trachtenverein "D' Rabenstoana" wieder neu zu beleben. Dies sind vor allem Rupert Schwarzenbacher sen., Gustav Buchner und Ludwig Wenger. Bereits im November sammeln sich 20 junge Burschen und Mädchen, die bereit sind, den Trachtenverein wieder aufleben zu lassen. Am 11. Januar 1973 wird schließlich der neue Vereinsvorstand gewählt. Obmann wird Rupert Schwarzenbacher sen., zum Schriftführer wird Gustav Buchner und zum Kassier Josef Kern gewählt. Die Gollinger Bevölkerung spendet 60.000 Schilling und die Gemeindevertretung stellt sich mit einer Subvention von 35.000 Schilling ein, so dass die aktiven Mitglieder von Kopf bis Fuß neu eingekleidet werden können. Dies ist eine ausgezeichnete Starthilfe, und alle bemühen sich, mit Schwung und Elan den Verein wieder zu seiner einstigen Bedeutung zu führen. Es folgen auch einige Auslandsfahnen nach Ansbach, Cadolzburg und Groß-Haslach in Bayern. Im Juni 1975 wird durch einen tragischen Bergunfall das allseits geschätzte Vereinsmitglied Manfred Wieser aus dem Verein gerissen.Im März 1976 fährt der Verein dann auf Einladung nach Waagsturst in Baden Württemberg und veranstaltet ein Schauplatteln, welches stürmische Begeisterung bei der dortigen Bevölkerung auslöst. Ihren bisher größten Erfolg haben die damals Aktiven bei einem Preisplatteln 1978 in Kindberg in der Steiermark. Sie belegen unter 69 Vereinen den ersten Platz vor einem hochfavorisierten bayrischen Profiverein.Seit dieser Zeit führt der Verein auch immer ein Maibaumaufstellen durch, welches sich zunehmender Beliebtheit erfreut. In der Zeit zum 50jährigen Jubiläum werden im Jahr cirka 45 Auftritte bei Heimatabenden gegeben. Im Jahr 1965 erhält der Verein ein eigenes Probelokal, welches dankenswerterweise von der Gemeinde unter dem damaligen Bürgermeister Robert Fischerleitner im Feuerwehrhaus zur Verfugung gestellt wird. Das älteste Mitglied, Jakob Huber, feiert gleichzeitig mit dem Verein sein 50jähriges Jubiläum.Zum Abschluss bedankt sich der Verfasser noch herzlichst der Gemeinde Golling, voran dem Bürgermeister Josef Sindelka, da diese den Verein immer wieder unterstützt und ein offenes Ohr für die Sorgen der Mitglieder deren und Anliegen habe. Dank gelte auch den beiden örtlichen Geldinstituten, die den Verein mit der großzügigen Geldspende hilfreich unter die Arme gegriffen hätten.

 

75 Jahre „D’Rabenstoana“ im Jahr 2004

Als Schriftführer des Vereins habe ich die ehrenvolle Aufgabe in dieser Festschrift über das Vereinsgeschehen in den 25 Jahren von 1979 bis 2004 berichten zu dürfen. Vorweg darf ich noch mitteilen, das sämtliche Aufzeichnungen bis zum Jahr 1998 dem letzten Hochwasser im Sommer 2002 zum Opfer gefallen sind. Um nun die Vereinsgeschichte in eine kurze und übersichtliche Fassung zu bringen und dabei möglichst nichts zu vergessen, habe ich mich dazu entschlossen die Vereinsgeschichte in Form einer Jahreshauptversammlung – für 25 Jahre – zu gestalten.

 Bericht Trachtenverein:          

Ich darf dich als Leser herzlich begrüßen und freue mich, mit dir gemeinsam die nächsten Minuten zu verbringen. Besonders begrüßen darf ich alle jene, die zum Gelingen und der Entstehung dieser Festschrift beigetragen haben – welche Personen bzw. Firmen das sind siehst du in den Seiten der Sponsoreneinschaltungen in diesem Buch. Einen stillen Gruß sende ich auch an alle jene Mitglieder unseres Vereines die jetzt nicht mehr unter uns verweilen sondern von Gott in sein Reich gerufen wurden. In den Jahren des Berichtes sind das folgende Freunde unseres Brauchtums: Sepp Ruschak, Fritz Ruschak, Rupert Wenger sen. – Schwarzenbacher, Viktor Wenger, Hedwig Wenger, Mitterlechner Josef, Jakob Huber, Johann Rehrl und im Jubiläumsjahr Georg Steiner.  Auch als Rückblick bezeichnen darf ich die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen unserer Mitglieder: Im wesentlichen sind dies Volkstanzleiterlehrgänge, Fähnrichkurse, Kindertanzleiterkurse und die seit Jahren regelmäßig besuchten Volkstanzproben des Gauverbandes. Zum Erhalt des eigenen Könnens und zum Erlernen von neuen Tänzen und Schuhplattlern auch für immer wieder eintretenden neue Mitglieder werden hauptsächlich in der Zeit von Februar bis Mai wöchentlich ein bis zwei Probenabende im Vereinshaus abgehalten. Für die Kindergruppen sind natürlich eigene, zusätzlich Proben an Nachmittagen erforderlich. Jährlich nehmen wir an folgenden Vereinsabenden die hauptsächlich der Geselligkeit dienen teil: Die Jahreshautversammlungen  finden Mitte Januar statt und werden seit wir das Vereinsheim haben, nicht mehr im Gasthof „Zur Linde“ abgehalten. In den letzten Jahren können wir den Teilnehmern der Versammlung zum Abschluss die „Perchtenjause“ anbieten. Seit 1996 führen wir ja das Gollinger Perchtenspiel mit Sommer und Winter auf und die Gaben der besuchten Bauernhöfe genießen wir zur Jahreshauptversammlung und wenn noch etwas übrig bleibt zum Frühstück bei der Abfahrt zum Vereinsskitag. Das Vereinsskifahren selbst ist bereits seit Jahren ein Fixpunkt in unseren Aktivitäten die der Geselligkeit dienen und führt uns in die Sportwelt Amade nach St.Johann – Wagrain. Um bei den Buskosten zu sparen und den Gemeinsinn in den Vereinen untereinander zu stärken fahren beinahe regelmäßig mit den Mitgliedern der Trachtenmusikkapelle gemeinsam zum Skitag. Das Kranzbinden für den Maibaum erfolgte früher in der Garage der Familie Faller und seit einigen Jahren jetzt bei Obmann Malter Nikolaus in Torren. Wenn es Hochzeiten von Mitgliedern gibt, treffen wir uns einige Tage oder Wochen vorher zum Schiessen bei Braut oder Bräutigam und wenn dann der Nachwuchs erscheint ist das für uns ein Grund beim „Zuschauen“ den neuen Erdenbürger mit der ersten Tracht auszustatten. Es ist uns auch wichtig, nicht nur Geburtstage von aktiven Mitgliedern, sondern auch die von Alt- und Gründungsmitgliedern nicht zu vergessen und mitzugestalten. Eine weitere Geselligkeitsrunde ist das Treffen in bei unserem Ehrenobmann Seidl Hans in der Brauerei Kaltenhausen zum Vergleichskampf im Kegeln, Zimmergewehr- und Asphaltschießen. Ausflüge führen uns abwechselnd zu Jubiläen von Trachtenvereinen und zu Ausflugszielen in Österreich und die angrenzenden Länder wie Südtirol, Italien, Tschechien, Bayern und die Schweiz. Die Zeiten als noch bis zu drei Heimatabende in Golling in Gasthöfen des Marktes veranstaltet wurden, sind wohl auch wegen des Spargedankens in den Gemeindestuben und Verkehrsvereinen aber auch wegen der zurückgehenden Gästezahlen endgültig vorbei. Von unseren befreundeten Gruppen im Tennengau wissen wir, dass auch dort keine regelmäßigen Heimatabende mehr stattfinden. Wir in Golling dürfen uns noch glücklich schätzen, darüber dass wir wöchentliche Abende für die Pension Stallerhof hauptsächlich in Almgasthöfen am Trattberg und für den Torrenerhof mitgestalten dürfen. Des Weiteren einzelne Heimatabende und Mitgestaltung von Konzerten der Trachtenmusikkapelle im Markt oder neuerdings im idyllischen Burghof. Veranstaltungen mit Volkstanz und echter Volksmusik gestalten wir zum Maibaumaufstellen und Maibaumumschneiden abwechselnd bei den Gasthöfen Göllwirt in Torren und Brunnerwirt in Obergäu wobei beim Maibaumumschneiden im Herbst beim Gasthof Göllwirt am Eingang zum Bluntautal seit einigen Jahren ein Traktoroldtimertreffen die Veranstaltung belebt. Selbstverständlich nehmen Abordnungen unseres Vereines an den Veranstaltungen des Gau- und Landesverbandes teil. Neben den Jahrtagen ist der Tennengauer Vergleichskampf Salzachtal gegen Lammertal im Eisstockschießen eine beliebtes Treffen in der Winterzeit. Wir wirken bei Veranstaltungen anderer Vereine im Jahresverlauf mit und nehmen gerne Teil an Faschingsumzügen im Ort, der Fronleichnamprozession, der Bierzelteröffnung der Freiwilligen Feuerwehr, dem Erntedankfest, dem Gaufest und natürlich zu den Jubiläumsfesten der örtlichen und der Vereine in den angrenzenden Gemeinden.  In der Zeit von 1980 bis 1990 verbindet uns eine besondere Freundschaft mit der Musikgruppe „Mitterberger Buam“ aus Gröbming in der Steiermark. Neben Tanzveranstaltungen mit der Gruppe gibt es gesellige Zusammenkünfte bei Feierlichkeiten und Hochzeiten. Eine Werbefahrt des Verkehrsvereines Golling führt uns 1983 gemeinsam mit der Gruppe nach Hammburg. Im Jahr 1984 wird wieder gemeinsam mit großem Erfolg das Jubiläumsfest des Turnvereines in Bocholtz Holland besucht und im Jahre 1986 kommt es zu einem weiteren Highlight des Vereines - sechs Burschen fliegen mit den „Mitterberger Buam“ für drei Wochen in die USA nach Sarasota Florida. Mit Auftritten im „Old Heidelberg Castle“ wird der Aufenthalt der Gruppen in Florida teilweise finanziert. Im Jahr 1989 wird der Verein gemeinsam mit den „Tennengauer Buam“ zum Schützenfest in Teveren bei Aachen eingeladen. Schützenkaiser ist zu dieser Zeit unser in Golling allseits Bekannter Freund und Gönner Hans Josef Paulus zu dessen 60.Geburtstag im Jahr 1993 noch eine Einladung zu unseren Freunden nach Teveren folgt.Im Jahr 1990 übersiedeln wir gemeinsam mit der Trachtenmusikkapelle, der Bergrettung und dem Rodelverein in das von der Gemeinde angekaufte Huberhaus, das zum Großteil von den jeweiligen Vereinsmitgliedern in Eigenregie ausgestattete heutige Vereinshaus. Für uns und im speziellen für Anna Faller ein Grund die Kindergruppe wieder entstehen zu lassen. Das Interesse war derart groß, dass aus 36 Kindern zwei Kleinkinder- und zwei Kindergruppen gebildet wurden.  Aus Anlass zum 60-jährigen Bestehens der Rabenstoana wurde im Hotel Torrenerhof ein Brauchtumsabend unter anderem mit Blühnbacher Zweigesang und der Göllwurznmusi mit großem Erfolg veranstaltet. Anlässlich 750 Jahre Golling im Jahr 1991 wurde ebenfalls ein Brauchtumsabend diese Mal im Turnsaal der Hauptschule für die Gollinger Bevölkerung dargebracht. Im Herbst desselben Jahres und im Jahr 1994 zum 25-jährigen Jubiläum wurde die Grafenbergalm in Wagrain besucht. 1993 feiert Ehrenobmann Hans Seidl seinen 40.Geburtstag und 25 Jahre bei Rabenstoana. Das Fest vor dem Vereinshaus wird ein Treffen für alle alten und neuen Vereinsmitglieder. Bis vor einigen Jahren nehmen wir Im Dezember am Adventmarkt der Interessengemeinschaft Gollinger Geschäfte teil und zur Faschingszeit wird einige Jahre hindurch ein Vereinshausgschnas für uns mit viel Arbeit erfolgreich mit den übrigen Vereinen mitgestaltet. 1996 entschließen wir uns auf Drängen des Bürgermeisters den Maibaum abwechselnd in Obergäu beim Brunnerwirt und wie bisher beim Göllhof in Torren aufzustellen. Die weitern Orte bei Gasthöfen und im Markt wurden in den letzten 20 Jahren nicht mehr benützt, da bei den vor genannten Plätzen die Fundamente betoniert wurden und im Markt das Verkehrsproblem zu groß ist. Weitere Höhepunkte der Geselligkeit 1998 20 Jahre Geburtstagsfeier von Andrea Laube mit Herzblatt und Ritteressen auf der Burg Hohenwerfen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir weiterhin die jährliche Feste in der Gemeinde mitgestalten dürfen und außerhalb der Gemeindegrenzen Einladungen von befreundeten Vereinen als Ausflugziele entgegen genommen werden können.

 Bericht Perchtengruppe:

Die Perchtengruppe eine Untergruppe des Trachtenvereines besteht seit der Wiederbelebung des Gollinger Perchtenspieles dem Jahr 1996 und ist seither Dank des großartigen Engagements der Familien Rainer und Faller ein fixer Bestandteil der Rabenstoana. Von 1996 bis 2003 wurden jeweils am Abend des 4. und 5. Januars die Gebiete Torren, Obergäu, Kellau und Scheffau besucht. Im Anschluss daran trafen sich die Mitglieder zur Perchtenversammlung mit Perchtenjause. Dabei wurden die Gaben der besuchten Bauersleute verspeist. Seit einigen Jahren geschieht dies wie bereits erwähnt gemeinsam mit der Jahreshautversammlung des Trachtenvereines. Damit die Auftritte der Gruppe noch mehr an Wertschätzung erlangen, wurde im Jubiläumsjahr 2004 beschlossen, nur mehr am Abend des 5. Januars auszurücken.Die weiteren Aktivitäten der sparte Perchten besteht in der Wartung der Kostüme, Proben vor den Ausrückungen und Ansagen der Auftritte bei den Bauernhöfen.

Die Gesamte Geschichte der Wiederbelebung wurde von Schriftführer Faller Robert als Chronik verfasst und wir jährlich aktualisiert. Ausschnitte aus der Chronik bilden einen eigen Teil der Festschrift.

Bericht Kindergruppe:

Die Kindergruppe betreut von Gründungsmitglied Barbara (Wawi) Lienbacher löste sich mit dem Älter werden von Wawi auch zum Leidwesen des Vereines auf. Nachwuchsprobleme in unseren Reihen veranlasste dann Anna Faller im Jahr 1990 mit Erhalt des Vereinshauses eine neue Kindergruppe zu bilden.Von Januar bis Mai sind Freitag nachmittags Proben angesagt und zur Unterhaltung gibt es Osternest suchen, Nikolaus Feiern und Vereinsausflüge zu den Wasserspielen, mit dem Zug nach Klagenfurt zum Minimundus, zur Falkenschau auf die Burg Hohenwerfen um nur einige Ziele zu nennen. Im Jahr 1995 wurde eine Maiandacht gestaltet und 1996 beim Frühlingssingen im Turnsaal in der Hauptschule mitgewirkt. Zum Ende des Jahres 1997 übernimmt Martina Lienbacher die Kindergruppen und betreut diese bis 2002, worauf die Gruppe ein Jahr gemeinsam Regina Faller und Monika Lainer führen. Im Jubiläumsjahr betreut Monika Lainer die verbleibende Gruppe jetzt selbständig.

 Bericht Schriftführer:

Der Schriftführer erstellt die Perchtenchronik und ergänzt diese jährlich mit Fotodokumentation und Berichten, erstellt die notwendigen Unterlagen und Aussendungen für Feste und Veranstaltungen und protokolliert die Jahreshauptversammlungen gemeinsam mit dessen Stellvertreter. Der Mitgliederstand in den vergangenen 25 Jahren spiegelt sich im Jubiläumsjahr wie folgt:

Der Verein hat insgesamt 108 Mitglieder davon sind im zur Zeit 8 Kinder aktiv tätig und 87 zahlende Mitglieder wobei sich diese in 35 aktive Mitglieder davon 23 unter 20 Jahre und 52 Unterstützende teilen.

3 Ehrenmitglieder Lienbacher Barbara als Gründungsmitglied sowie Rainer Annemarie und Rainer Josef. Weiters in unseren Reihen ein aktiv tätiger Ehrenobmann - Seidl Hans.

Bericht Kassier:

Der nach dem 50 jährigen Gründingsfest im Jahre 1979 überreichte Kassastand kann die Jahre über erhalten werden und ändert sich Laufe der Jahre nur geringfügig. Haupteinnahmequellen sind wie immer Erlöse aus Veranstaltungen, Mitgliedsbeiträge, Spenden und Subventionen. Sehr stolz zeigt man sich im Jahr 1996, da das Budget für die Herstellung der Kostüme für die Perchtengruppe Dank Subventionen von Gemeinde, Land und privaten Geldgebern ausgeglichen werden kann. Als Schriftführer darf ich  mich hier bei all jenen Bedanken, die zum Gelingen dieser Festschrift und des Festes ihren Beitrag geleistet haben und schließe den Bericht mit unserem Fahnenspruch

Habt in Ehre, habt in Acht,

Heimat Sitte, Heimat Tracht

 Schriftführer Faller Robert im August 2004

 

 Vereinsvorstand im Jubiläumsjahr 2004

Obmann: Malter Niki, Bluntaustrasse 31, A-5440 Golling

Obmannstellvertreter: Schröcker Martin, Wasserfallstrasse 1, A-5440 Golling

 Kassier: Faller Anni, Wiesenweg 197, A-5440 Golling

Kassierstellvertreter: Laube Andrea, Wiesenweg 152, A-5440 Golling

 Schriftführer: Faller Robert, Wiesenweg 197, A-5440 Golling

Schriftführerstellvertreter: Lainer Monika, Wasserfallstraße 85, A-5440 Golling

 

Links zu Freunden:

Salzburger Volkskultur

 

Unsere Perchtengruppe

 

Perchtengruppe

Auszug aus der Chronik zur Wiederbelebung
des Gollinger Perchtenspiels

Die ersten Schritte

Der Landesverband der Salzburger Volkskultur schreibt für den Tennengau den Wettbewerb „Lebendiges Brauchtum“ aus. Bei der Obmännersitzung im Vereinshaus in Golling im Herbst 1994 beschließen wir die Teilnahme am Wettbewerb mit der Begründung, außer der üblichen Heimatabende und traditionellen Ausrückungen mehr Aktivitäten für die heimische Bevölkerung auszuführen. Schon auf dem Weg nach Hause und anschließend in der warmen Stube werden Pläne für den Wettbewerb geschmiedet und bald wird die Idee aufgegriffen, die Perchten wieder aufleben zu lassen.

Eigentlich wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr viel vom Perchtenspiel aus unserer Gegend, doch waren wir immerhin schon im Besitz von 3 Perchtenmasken-Rohlingen für eine Vogel- und 2 Fetzenperchten. Die wertvollen Holzmasken wurden im Frühjahr 1992 nach Miniaturvorlagen von Rainer Elisabeth, von Gruber Wilfried aus Bad Dürrnberg angefertigt und von der Gemeinde gespendet.

Elisabeth arbeitete bereits seit dem Jahre 1978 an der Wiederbelebung dieses Stückes Volkskultur und ihr Versuch, die Struberschützen Golling, für ihr Vorhaben zu gewinnen, wurde abgelehnt, dafür suchte ihr Vater Sepp Rainer beim Gaujahrtag am Dürrnberg den Kontakt zu Anni Faller, da er die Schuhplattlergruppe des Trachtenvereines D’ Rabenstoana für das Vorhaben seiner Tochter als geeigneter erachtete. Ein erstes Gespräch mit Elisabeth und Sepp Rainer, Kustos Erich Urbanek und Gemeindesekretär  Franz Esterbauer fand bei Fallers im Jahre 1992 statt. Mit nur zögerndem Einsatz und im wesentlichen mit den Befürchtungen, keine geeigneten Personen für das Sommer und Winterspiel zu finden - damals dachte man an ein singendes Vortragen des Spieles - wurde ein Teil der vor erwähnten Masken angeschafft.

Die Zeit für eine intensivere Beschäftigung mit dem Ziel der Wiederaufführung war damals jedoch noch nicht reif genug, vielleicht erweckten auch die Figuren von Sommer und Winter zu wenig Interesse in uns, und so wurden die Masken im Vereinshaus zunächst noch gut verstaut. Jetzt im Zuge des Wettbewerbes „Lebendiges Brauchtum“ sollten die Masken wieder hervorgeholt werden und noch Zuwachs bekommen. Dieses mal ging die Initiative von uns aus, wir besuchten die Familie Rainer, und Elisabeth konnte uns von ihren Fortschritten in ihren Nachforschungen berichten, bald wurde mit den neuerlichen Aktivitäten begonnen, und zur Obmännersitzung anlässlich der Durchführung des Wettbewerbes wurde offiziell bekannt gegeben, dass wir in Golling ein Stück altes Brauchtum wiederbeleben werden.

Entstehung der Kostüme


Die Vogelpercht
Besonders in der Zeit von Neujahr bis ins Frühjahr 1995 verfolgte uns der Ruf nach Hahnenfedern in aller Öffentlichkeit, ob bei Veranstaltungen in den Reihen der Trachtenfreunde oder beim Spazieren gehen im Ort oder dem Skifahren in Wagrain, überall wurde Ausschau nach Hahnenfedern gehalten und nicht selten ein spaßiges Wort über das Federnausreißen bei Hähnen fallen gelassen. Federn in Form von ganzen Hähnen  trudelten alsbald in unserem Hause ein, und das Rupfen von bereits seit längerer Zeit toten Tieren erwies sich als nicht sehr leicht, sollten doch die Federn ganz bleiben. Die Tiere kamen von Bauern aus der Umgebung und Freunden des Brauchtums. Da die große Menge an Hahnenfedern nicht zu beschaffen war, wählten wir für unsere Kostüme die Federn von allerlei gefiederten Tieren, und Inserate in Zeitungen und vor allem der Anruf von Anni Rainer beim ORF Salzburg „Treffpunkt Flohmarkt“, brachten bald gute Aussichten auf Federvieh aller Art in Form von Federn und  ganzen Tieren.

So meldete sich eine Frau aus dem Pinzgau, sie hätte einen Raben zu spenden, von der Landesnervenklinik meldete sich ein Arzt, er hätte einen Auerhahn und letztlich meldete sich die für uns wertvollste Person, eine bekannte Tierpräparatorin aus dem Flachgau. Sie war von unserer Idee derart fasziniert, dass wir von ihr unbezahlbare Federtiere und sogar  2 von ihr selbst präparierte Greifer - Bussardköpfe mit beweglichen Ständern und Schellen - für die Stöcke der Vogelperchten erhalten haben.

Auf diese Art landeten bei den Rainers im Sommerhäuschen 10 Fasane, 1 Rabe, 7 Eichelhäher, 1 Auerhahn, 2 Bussarde, einige Enten, Hühner, Hähne und 1 Perlhuhn.

Da die schönen Schmuckfedern nicht ausgerissen wurden, sondern auf ganzen Hautstücken zum Einsatz kamen, mussten diese Teile noch präpariert werden, wobei die Fettrückstände auf der Haut mit Sägemehl abgerieben werden mussten; Nach einigen Tagen, so sagten uns die Rainers, gewöhne man sich an die übel riechenden Tierteile.

15 Hähne konnten im Juli in der Landwirtschaftsschule Winkelhof ergattert werden, und das Rupfen erwies sich in diesem Falle für die beiden Annis (Rainer und Faller) auch nicht sehr einfach, weil sich manche Tiere auf dem Rupftisch noch „bewegten“. Doch die Freude über die original Sulmtaler Hähne war groß und für die Federkleider sehr wertvoll.

Zwischenzeitlich hängen die gekauften weißen Maureranzüge in braun gefärbtem Zustand auf unserer Wäscheleine, um für den Einsatz bei den Rainers zu trocknen.
Mit ca. 3 Kilogramm Patthex-Klebepatronen und 1 Heißklebepistole verbindet die Familie Rainer in unzähligen Arbeitsstunden die Federn mit den Anzügen.

Die langen Kiele wurden vom Sulzauer Hias abgeschnitten und die Federn fein säuberlich nach Art und Größe sortiert. Als wären sie Maskenbildner, Schneidermeister und Designer in einem, so wurden die Vogelkleider von den Rainers gestaltet, und bei den ersten Proben waren alle fasziniert von der Anmut und Ausstrahlung der Kostüme.

Die Lindenholzmasken - eine zweite Maske wurde im Frühjahr 1995 gleichzeitig mit einer weiteren Fetzenperchtmaske bei Wilfried Gruber in Bad Dürrnberg in Auftrag gegeben, und wiederum von unserer Gemeinde mit Bürgermeister Hermann Rettenbacher gespendet - wurde von Elisabeth Rainer in mehreren Schichten grundiert, fein geschliffen und letztlich nach der Vorlage der am Trattberg gefunden Maske mit Ölfarbe bemalt. Die Rehbockkrickerl stammen ebenfalls aus Spenden und wurden nach Vorbild auf der Maske befestigt. Der Hinterkopf besteht aus einem mit Federn besetzten Tuch und ist mit der Maske verklebt.

 In der linken Hand trägt die Vogelpercht ihren Haselstock. An dessen oberem Ende befindet sich erhaben eine präparierte Büste eines Greifvogels mit dessen Ständern. Das Ganze ziert ein Band mit 5 hell klingenden Falknerschellen, im Fachjargon „Bellen“ genannt. Drei der Bellen befinden sich an der Vorderseite der Büste und zwei an der Rückseite. Die Stöcke wurden zur Gänze von Frau Leskoschek präpariert und fertiggestellt. Die Vogelperchten tragen ihre Stöcke mit ledernen Falknerhandschuhen, welche Elisabeth bei Herrn Hiebeler von der Falknerei Burg Hohenwerfen als Geschenk erhalten hat. Die 10 Stück handgefertigten Falkenbellen konnten ebenfalls dort erstanden werden.

Die Fetzenpercht 
Die Gestaltung der drei Fetzenperchten erwies sich gegenüber der anderen Masken als weniger schwierig, da die Figur als Bildnis auf den Trachtenbildern der Kuenburgsammlung von 1780 dargestellt ist.

Fetzenpercht

Die Felle für die Pelzjacken und die Pelzhauben, auch für die Figur des Winters, wurden in einer Einkaufsfahrt bei der Pelzgerberei der Firma Kendlbacher in Werfen ausgesucht und angekauft. Sämtliche Jacken und Hauben für die 3 Fetzenperchten wurden von Anni Rainer zugeschnitten und genäht sowie mit praktischen Verschlüssen ausgestattet. Das untere Gewand, der Kittel, besteht aus Stoffen von naturfarbenen Putzfetzen, die am unteren Ende ausgefranst wurden. Der Kittel sowie die Halskrause aus weißem Stoff stammen ebenfalls aus der Hobbywerkstätte von Anni Rainer. Die blauen Schürzen wurden fertig gekauft, ebenfalls ausgefranst und für längere Zeit in der Sonne natürlich gebleicht. Das Beingewand besteht aus dicken, langen Unterhosen, welche teilweise von unseren Vätern stammen und von Vereinsmitgliedern gespendet wurden.

 Die Frau Percht

Obwohl uns die Frau Percht von den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern ein Begriff war, kam Ihr Erscheinen in unserer Perchtengruppe relativ spät, wohl auch deshalb, weil wir bis zu jener Zeit nicht wussten, wie ihre Maske aussieht. Rainer Elisabeth hatte das Glück, bei einem Flohmarkt im Sommer 1995 eine alte Holzmaske der Frau Percht erstehen zu können. Nach dieser Vorlage fertigte Frau Petra Bernhofer aus Scheffau für uns eine originalgetreue Frau Percht. Das Fassen der Holzmaske übernahmen wieder die geschickten Hände von Elisabeth Rainer, dieses mal wurde die Ölfarbe weniger intensiv, ähnlich einer Farblasur, aufgetragen. Die Maske wurde vom Schwiegersohn der Familie Rainer, Herrn Egger Herbert gespendet. Vorne wurde langes, helles Haar aus Flachs, eines der Hauptmerkmale der Figur, und darüber ein dunkelrotes Kopftuch angebracht. Die Kleider bestehen aus Kittel, Bluse, grauer Strickjacke und Schultertuch, letzteres eine Spende von Berger Christl. Dicke Strümpfe und grobes Schuhwerk sowie Fäustlinge runden die Bekleidung ab.

Frau Percht

Die weiteren Hauptmerkmale trägt Frau Percht bei sich: den Reisigbesen aus Birkenreisig - Altbauer Sulzauer Hias fertigte diesen so wie er es in frühen Jahren gelernt hatte, an und musste gleich noch weitere Besen für unseren Hausgebrauch herstellen. Die Schere wurde aus Holz von Vereinsmitglied Malter Niki angefertigt und die Nadel sowie die Fäden in den Farben Rot für das Leben, Weiß und Schwarz für den Tod, wurden mit den Holzspulen von Elisabeth Rainer beigebracht.

Die Altbäuerin Star Traudi hat uns erzählt, dass sie als Kind selbst noch perchteln gegangen ist. Zu diesem Zweck wurde sie von ihrer Großmutter zurecht gemacht, bevor sie als Frau Percht das Haus verließ, um bei den Nachbarn nach dem Rechten zu schauen.

Die Hobagoaß
Wie bei der letzten Jahreshauptversammlung angekündigt, haben wir uns für das Jahr eins nach der Wiederbelebung des Gollinger Perchtenspieles vorgenommen, unsere bunte Gruppe mit einer Hobagoaß zu ergänzen. Bei einer Besprechung im April legte uns Elisabeth die Zeichnung einer entsprechenden Goaß als Kopie eines Bildes aus dem Museum Carolino Augusteum vor.

Die Hobagoas

Der Kopf der Maske - im Aussehen einer Mischung aus Ziege und Vogel ähnlich - wurde von den Obleuten des Perchtenvereines Daniel Zierfuß und Matthias Essl aus Holz geschnitzt. Das Gestell für den langen Hals, der sich beim Tragen der Maske über dem Kopf des Vordermannes befindet, wurde aus verleimten, mit Leder überzogenen, Holzgestellen und dem Traggurt einer alten Schultasche hergestellt. Von den beiden Burschen wurde ursprünglich je eine Maske gefertigt. Obwohl beide Masken unseren Vorstellungen entsprechend ausgefallen waren, wurde von den Beiden letztlich nur eine Maske zum weiterverarbeiten vorgelegt. Das Maul wurde mit einem über eine Schnur auszulösenden Klappmechanismus gefertigt und kann vom Vordermann jederzeit auf- und zugemacht werden. Die Vorstellung des fertigen Kopfes mit dem Halsgestell, dürfte Anni Faller nie vergessen - klopften die Burschen doch um halbzehn Uhr nachts an ihr Hausfenster und zeigten dann vorerst nur den Kopf ans Fenster. Der Schrecken nach dem Öffnen des Fensters, veranlasste Daniel zur Frage: „Anni stehst Du schon noch ?“

 Auch die Rainers waren wieder fleißig und beschafften uns aus einem Abverkauf eines Stoffgeschäftes in Salzburg ein Reststück eines schönen, dunkelbraunen Lodenstoffes.

Nachdem die Holzmaske von Elisabeth gefasst wurde, konnte die Halspartie von ihr und ihrem Vater, fertiggestellt werden. Das Maul wurde mit einer Zunge versehen und 2 freche Zähne wurden von Matthias so befestigt, dass das Klappern beim schließen des Maules noch deutlich hörbar ist. Daniel besorgte uns von Helmut Brandecker aus Pfarrwerfen originale Ziegenaugen, die er aber nur erhielt, als er sagte für welche Zweck er sie brauche. Das Fellstück mit der Pferdemähne fand - nachdem es von den Rainers vom stinkenden zentimeterdicken Fett befreit wurde - am Hals einen gut aussehenden Platz. Die Hörner der Hobagoaß - originale Ziegenhörner - wurde von den Rainers bei einem Flohmarkt beinahe geschenkt, erstanden und zieren jetzt den Kopf unserer Goaß.

 Der Hals besteht aus einem Eimer und als Außenhaut wurde eine Rehdecke darüber genäht. Der Körper der Hobagoaß besteht aus einem braunen Lodenmantel. Die Rückenpartie besteht aus einem Holzgestellen mit 2 Eimerhälften. Getragen wir die Maske von 2 Burschen, wobei der vordere das Kopfgestell mit dem Hals umgeschnallt bekommt und damit aufrecht gehen kann. Der Hintermann bekommt das Rückengestell auf die Schulter und muss in gebückter Haltung dem Vorderteil der Goaß folgen.

Nach der ersten Anprobe stellte man fest, dass der Körper zu kurz sei und man noch Stoff kaufen müsse. Keine einfache Angelegenheit, da der Stoff als Reststück gekauft wurde. Doch Elisabeth macht sich am 27.Dezember auf den Weg in die Stadt Salzburg und nach langem Suchen kommt sie mit einem passenden Stoff nach Hause und kann das Kleid fertig nähen. Ein Strick mit Glöckerl vervollständigt die Maske und einer zweiter Strick stellt die Verbindung zum Goaßtreiber her.

 Der Goaßtreiber

Er ist bekleidet mit einen Wetterfleck, trägt einen Strick um den Bauch und am Kopf einen Hut - hergestellt von der Firma Zapf laut Muster des Scheffauer Bauern aus der Kuenburg Sammlung - mit 2 großen weißen Hahnenfedern. Der Wetterfleck aus grauen Loden wurde von Elisabeth Rainer genäht und den Hals ziert eine schöne weiße Krause. Der Hut wurde von Sepp Rainer anlässlich der Weihnachtsfeier dem Verein gespendet. In der zweiten Hand trägt der Treiber an einem Stock 2 aufgeblasene, getrocknete Schweineblasen. Grobes Schuhwerk, Stutzen und Kniebundhose entsprechend dem Aussehen eines Hirten vervollständigen die Bekleidung dieser Figur.

 Der Winter

Der Winter trägt einen langen Pelzmantel und eine braune Pelzhaube, deren Herstellung wie die der Fetzenperchten von Rainer Anni erfolgte. Seine untere Hälfte des Gesichtes wird von einem dicken naturfarbenen Schafwollschal verdeckt, der von der Altbäuerin Sulzauer Gini gestrickt wurde. Graue Fäustlinge und Winterstiefel vervollständigen seine Bekleidung. In den Händen trägt er einen Haselstock und einen großen Jutesack für Geschenkgaben.

 Der Sommer

Das helle Gewand des Sommers besteht aus einem weißen Maureranzug mit grüner Schärpe und weitkrempigem Strohhut. Vorsichtshalber haben wir uns zwei Strohhüte angeschafft. Einer wurde bei einem Flohmarkt gekauft und ein zweiter von Christl Berger gespendet. Der Blumenschmuck der Hüte wurde von den Rainers aus Krepp-Papier hergestellt und nach überlieferter Art mit heißem Wachs wetterbeständig überzogen. In seiner Hand trägt der Sommer einen Haselstock mit einem Fichtenbäumchen am oberen Ende. Das Bäumchen wird mit weißen und roten Bändern verziert. Da die Figur des Sommers keinen „Gesichtsschutz“ in Form einer Maske oder Schale besitzt, wird dessen Gesicht geschminkt.

 Weitere Personen und Gegenstände

Die Begleitung der Perchten besteht aus Musikanten, Fackelträger und Kraxenträger für die Gaben. Alle besitzen traditionelle Gewänder wie Wetterflecke aus Lodenstoff, Filzhüte und gestrickte Fäustlinge.

Der Kraxenträger

Für die Spielmusik besorgte uns Elisabeth Rainer aus dem nahen Traunstein eine passende Landsknechttrommel, die Fahrt nach Traunstein bei dichtem Schneegestöber wurde von Rainer Sepp übernommen und die Trommel selbst von Bürgermeister Hermann Rettenbacher gespendet. Zwei Mädchen spielen mit ihren Blockflöten, und während die gesamten Tanzproben mit Gitarrenbegleitung stattfand, konnte Elisabeth noch rechtzeitig für die Generalprobe eine Drehleier von einem bekannten Drehleierbauer aus Hallstatt erwerben.

Die Spielmusik

Eine Kraxe wurde von Urbanek Erich gespendet und eine weitere von Malter Sepp leihweise zur Verfügung gestellt. Ein kleiner und ein großer Buckelkorb wurden angekauft.

 

 Das Gollinger Sommer- und Winterspiel


Die Erstaufführung im Jahr 1996 in Torren Unterland

Es ist ein Wintertag, wie ihn uns der liebe Petrus nicht alle Tage schenkt, die Landschaft ist von einer zauberhaften Pulverschneedecke überzogen, der üblicherweise nach Schneefall auftretende Nord- oder Südwind hat uns noch nicht überfallen, und so sind auch noch Häuser, Bäume und Zäune mit dem natürlichen Weiß überzuckert.

Am Nachmittag machen wir uns, teilweise bereits mit Kostümen bekleidet, auf den Weg zum Aubauer, unserem vereinbarten Treffpunkt für das Umziehen und gleichzeitig unser Premierenhof für das Perchtenspiel. Auf dem Weg dorthin begegnen wir natürlich einigen Leuten aus unserer Nachbarschaft, und ihre mitgeschickten guten Wünsche nehmen wir gerne mit.

Beim Aubauer dürfen wir im Keller, mit Zugang über die Garage, unsere letzten Vorbereitungen tätigen. Die Bauersleute, Anni und Hansi, nehmen uns herzlich auf und zur Stärkung im vorhinein, gibt es reichlich belegte Brote mit Speck, Wurst, Käse und Aufstrichen, dazu Gurkerl und Pfefferoni. Zu Tee, Bier und Schnapserl gibt es Kekse aller Sorten in Hülle und Fülle.

Das Bekleiden geht jetzt schon rascher als bei den ersten Terminen, jeder kennt schon sein Gewand und seine Handgriffe beim Umziehen. Fackeln und Laternen werden vorbereitet, die Musikanten spielen noch einmal ihr Stück, anderswo wieder übt einer seinen Perchtenschritt und manche müssen noch schnell die Toilette aufsuchen.

Durch das Kellerfenster können wir erkennen, dass schon einige Gäste am Hof unser Erscheinen erwarten und unter uns haben sich Zeitungsreporter gesellt, sie wollen noch Fotos von uns in der Dämmerung, und so lassen wir die Vogelperchten noch einmal kurz vor die Tür treten.

In der leerstehenden Kellergarage werden die Fackeln entzündet und es geht los. Angeführt von Frau Percht, die Figuren des Sommers und Winters, weiters 3 Fetzenperchten, 2 Vogelperchten, 3 Flötenspieler/innen, 1 Drehleierspielerin und 1 Trommler, dazwischen aufgeteilt 6 Fackelträger und am Ende des Zuges von insgesamt 22 Leuten, noch 2 Kraxenträger, verlassen wir das Haus und bewegen uns still, aber in raschen Schritten zum Stallgebäude zu, um dann von der Straßenseite zum Hofplatz des Aubauern zu gelangen. Der Platz ist von Besuchern aus dem Markt und von vielen Eltern und Bekannten der Mitspieler und einigen Presseleuten gesäumt. Während der Aufführung kommen noch die Vertreter der Rupertiperchten dazu, nur die Bauersleute befinden sich, wie es der Spielverlauf erfordert, noch im Hause.

Die Perchten stürmen auf die Fenster zu und klopfen mit Ihren Stöcken an Fenster und Haustüre, die Türe öffnet sich und die Bauersleute treten hervor und werden von der Gruppe, mit dem Gruß: „Glück hinein, Unglück heraus, die Percht kimmt ins Haus“ begrüßt.

Frau Percht kehrt das Unglück aus dem Haus und überzeugt sich dabei, ob auch alles sauber ist.

Fetzenperchten mit Frau Percht

Draußen nehmen die Perchten, nachdem Sie bei den Angehörigen ihr Unwesen getrieben haben, in Kreisform Aufstellung für den Tanz, Frau Percht kommt heraus, kehrt den Innenbereich der kreisförmig versammelten Perchten und schlägt in dessen Mittelpunkt mit dem Besen ein Kreuz für den Spielplatz des Sommers und Winters. Die beiden begeben sich, mit Blick zum Hof, dorthin und der Trommler beginnt mit seinen Schlägen, beim 4. Schlag setzen die Perchten mit ihrem Tanz, im Uhrzeigersinn um die Spielfiguren, ein.

Ein kräftiger Trommelschlag beendet jäh den Tanz und die Perchten machen das Blickfeld der Spielfiguren Sommer und Winter zum Hof hin frei. Während sich die Perchten vorwiegend ruhig verhalten und lediglich gezielt mit Schneestaub Zuseher überraschen, bringen Sommer und Winter ihr erstes Streitgespräch über die Wichtigkeit der jeweiligen Jahreszeit vor, wobei letztlich natürlich der Sommer über den Winter siegreich verbleibt.

 Sommer und Winter

Nach Beendigung des Spieles stellen sich die Perchten neuerlich, jetzt in Pyramidenform vor den Bauersleuten auf, um ihnen die Referenz zu erweisen. Dazu stoßen die Vogelperchten gleichzeitig ihre Stöcke in den Boden, so dass die Bellen auf den Stöcken erklingen. Beim 3. Stoß machen die Perchten eine Kniebeuge und senken dazu noch ehrfürchtig den Kopf, weiters legt sich die 3. Fetzenpercht ausgestreckt auf den Boden und wälzt sich einmal um sich selbst herum. Danach erhebt sie sich wieder und rennt auf den Bauern zu, um diesen gegen den Uhrzeigersinn abzuwutzeln - abzurubbeln. Diese Geste soll die Fruchtbarkeit des Bodens auf den Bauern übertragen und Glück bringen. Jetzt können sich die übrigen Teilnehmer wieder erheben und angeführt von Frau Percht zieht die Gruppe zum nächsten Bauern, dem Annenhof, weiter. Die Kraxenträger begeben sich zu den Bauersleuten und erhalten für die Einkehr der Perchten materielle Gaben. Mit guten Wünschen auch bei den Zusehern verabschieden sich die Kraxenträger und folgen den Spuren der Perchten.

Die Perchten bei der Referenz für die Bauersleute

Beim Annenhof ist die Anspannung des ersten Auftrittes in der gesamten Gruppe schon etwas vergangen und etwas lockerer kann die Familie Lainer, Eltern unseres Mitgliedes Monika, begrüßt werden und die Ehrbezeugung gemacht werden. Auch an den Stimmen der Sprecher des Streitspieles erkennt man die leichte Entspannung.

Die Perchtengruppe beim Abmarsch im Wiesenweg

Der nächste Besuch ist ausnahmsweise kein Bauernhof und gilt der Familie Herbert und Andrea Egger, den Spendern unserer Frau Percht - Maske. Der Besuch der Familie Rainer, der „Eltern oder Paten“ der Gruppe, erweist sich als besonders ehrenvoll, sind doch unser Bürgermeister Hermann Rettenbacher und Kustos des Heimatmuseums Erich Urbanek anwesend. Rainer Sepp zeichnet das gesamte Spiel mit Videokamera unter natürlichen Lichtverhältnissen auf. Auch die Höfe Garer, Ferner und Thoman erweisen sich mit vielen Besuchern als beeindruckende Bühnen, und wir erkennen auch die Freude und Bewunderung der Bauersleute nach unseren Besuchen, dies umso mehr, als ich selbst die teilweise skeptischen Fragen beim Ansagen unseres Spieles gehört habe. Beim Marsch auf der Straße durch das Dorf werden immer wieder vorbeifahrende Autos angehalten und vor allem bekannte Insassen von den Fetzenperchten mit Schneestaub eingerieben.

Zu den nächsten Bauernhöfen begleiten uns ehrenvolle Gäste von der Salzburger Volkskultur, nämlich Frau Mag. Lucia Luidold und Herr Wimmer Sepp, der zahlreiche Fotos unserer Auftritte schießt.

Manche Bauersleute sind von den Eindrücken derart überwältigt, dass sie das Spiel gar nicht richtig mitbekommen und uns begleiten, um das Ganze öfters genießen zu können. Wir müssen in der Zwischenzeit feststellen, dass unsere Befürchtungen, erst bis spät in der Nacht die vorgesehene Runde zu schaffen, unbegründet sind, da wir schon jetzt dem geschätzten Zeitplan voraus sind und daher bei einigen Höfen etwas gewartet werden muss, bis die Bauersleute vom Stall oder aus der Dusche erscheinen können. Beim Pichler fällt uns auf, dass es unter den Fackelträgern besonders andächtige, und auch nachlässig spielende, Kinder gibt. Der Besuch des Stallerbauern erweist sich beinahe als Filmtermin, der Platz vor dem Haus ist hell, mit Halogenlicht für Videofilm ausgeleuchtet und viele Urlaubsgäste des Hauses rühmen unseren Auftritt, dafür werden wir beim Torrenerhof, wo wir die Gästeschar erwartet hätten, eines besseren belehrt und können den Weg anschließend zum Hollweger mit Besuchern der Kramernachbarschaft fortsetzen.

Mittlerweile haben sich an den Nasen der Fetzenperchten durch Kondenswasser des Atems kleine Eiszapfen gebildet und im Gegenlicht von Beleuchtungen kann man aus den Kleider- und Maskenöffnungen der Perchten, dicke Dampfwolken aufsteigen sehen. Der Weg führt uns jetzt wieder zurück zum Bogner und weiter zum Arler. Beim Schwarzenbacher erscheinen während des Spieles Zuseher vom Wiesenweg, auch die Rainers kommen uns besuchen, um nach unserem Befinden nachzufragen, und Sepp filmt die Szene vor dem Schwarzenbacher.

Wir sind jetzt doch schon einige Zeit früher als angekündigt und bemerken, dass zu den nächsten Bauern telefoniert wird, um unser vorzeitiges Kommen anzumelden. Der Weg über die Wiese im Gänsemarsch, abwechselnd mit Perchten und Fackeln, in der Winterlandschaft bei Vollmond, lässt uns freudigen Schauer über den Rücken laufen. Altsulzauer und Mitterlechner trennen uns noch vom letzten Hof, dem Neusulzauer. Dort werden wir schon von einer Schar Besuchern aus der Nachbarschaft empfangen und auch unser letztes Spiel an diesem Abend verläuft mit großer Zufriedenheit bei Zuschauern und Akteuren.

Viele sind jetzt doch schon froh, sich von ihren Masken befreien zu dürfen, ohne Einschränkung schauen und atmen zu können und sich erschöpft hinsetzen zu können und genussvoll Durst und Hunger stillen zu können. Vorher allerdings werden die Masken und Kostüme wieder zum Aubauer gebracht und für den nächsten Abend bereitgestellt.

 Abschlussbewerb “Lebendiges Brauchtum“

Da ich die Wiederbelebung des Gollinger Perchtenspieles mit der Teilnahme am Wettbewerb „Lebendiges Brauchtum“ begonnen habe, möchte ich diese auch mit dem Abschlussbewerb beenden. Der Wettbewerb war für den Landesverband der Salzburger Volkskultur erfolgreich verlaufen und hatte mit einem festlichen Tanzbewerb mit vorangehendem Kirchgang in St.Johann im Pongau seinen Abschluss. Aus der Sicht unseres Trachtenvereines war die Teilnahme nicht sehr erfolgreich verlaufen.

Anlässlich des Jahrtages des Landesverbandes der Salzburger Volkskultur im Saal des Freizeitzentrums Brötzner in Neumarkt am Wallersee erleben wir eine besondere Auszeichnung für unsere Leistungen: Herr Landesobmann Prof. Harald Dengg überreicht uns die Urkunde und die Dankesmedaille der Salzburger Volkskultur in Silber.

Besetzung im Jubiläumsjahr

Frau Percht: Anni Faller
Vogelpercht : Christian Faller, Martin Wieser                  
Fetzenpercht: Matthias Essl (Wutzler), Hans Bernhofer
und Gerhard Rettenbacher
                  
Sommer: Sepp Malter
                   
Hobagoaß: Rupert Kronreif und Georg Wenger                  
Treiber: Hannes Buchner
                  
Flötenspieler: Regina Faller, Birgit Russegger, Christof  Wieser,
Barbara Wieser, Maria-   Theresia Brüggler
                  
Drehleier: Elisabeth Rainer
                  
Trommel: Mario Schlager
                  
Fackelträger: Andrea Laube, Rita Wieser, Matthias Lienbacher,
Hanspeter Malter,  Martina Steinberger, Iris Kainz, Corona König,
Karin Leitner 
  

Kulturtermine

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